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„Ins Genick gewichst“ - Gottseidank: ARD erinnert an den Missbrauch von Jungen der Regensburger Domspatzen

Posted on January 10 2015

Dazu:
Dierk Schaefers Blog: „Nie mehr katholisch sein,“ …
… ist das Schlußwort eines der missbrauchten Regensburger Domspatzen.
DAS ERSTE brachte gestern die Filmdokumentation dazu.
Der Missbrauchsbeauftragte der Regensburger Diözese sagt, „Es ist ja nicht nur das Opfer, oder der, diese Tat schildert, sondern es ist ja auch der, der als Täter genannt wird, hat ja auch Interessen, die vertreten werden müssen“[1].
Sicher, hat er. Aber doch bitte in einem transparenten ordentlichen Verfahren vor unbefangenen Experten und nicht von kirchlichen Beauftragten, die im Interview konkreten Fragen ausweichen, deren Körpersprache aber Bände spricht. Man sieht selten Interessenvertreter, die sich offensichtlich dermaßen unwohl in ihrer Haut fühlen, wie diese. Eine Vertuschungsgemeinschaft hat ihre Lakaien vorgeschoben. Sie hätte besser Schauspieler beauftragen sollen. Diese hatten offenbar nicht den Mut ihrem Bischof zu sagen: Da müssen Sie schon selber ran! Ob sie wohl für ihre Rolle eine Schmutzzulage bekommen haben?
Ob der Missbrauch systembedingt war, ist eine schwierige Frage, seine Ermöglichung schon, erst recht aber gehört die Vertuschung zum System. Sie macht die Kirche zur Mafia.
Die Opfer erschienen durch und durch glaubhaft.
[1] http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/S%C3%BCnden-an-den-S%C3%A4ngerknaben/Das-Erste/Video?documentId=25728728&bcastId=799280
Fundstelle bei Dierk Schäfer:
https://dierkschaefer.wordpress.com/2015/01/08/nie-mehr-katholisch-sein/
[Meine Fundstelle zur Überschrift „Ins Genick gewichst“.
https://www.google.de/search?client=opera&q=ins+genick+gewichst&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8]
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