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Evangelische Stiftung Volmarstein: HP überarbeitet, Verbrechen an Kindern wieder zu finden

Posted on February 27 2015

Die „Freie Arbeitsgruppe JHH 2006“ (FAG JHH 2006), eine Opferinitiative behinderter Heimopfer, fragte bei der ESV an, warum die Hinweise zu den Verbrechen in den Nachkriegsjahrzehnten auf der Internetpräsenz der Stiftung nicht mehr zu finden sind.
http://jacobsmeinung.over-blog.com/2015/02/opfergruppe-an-esv-warum-erinnerung-an-verbrechen-im-jhh-auf-hp-geloscht.html
Stiftungsleiter Jürgen Dittrich hat gehandelt. Nunmehr sind Hinweise wieder zu finden und wurden gar um ein Foto und weitere Fundquellen zur Anstaltsgeschichte erweitert:
„Geschichte
Aufarbeitung der Geschicht:
Heimkinder im Johanna-Helenen-Heim
Gut zwei Jahre lang hat die wissenschaftliche Aufarbeitung gedauert - 2010 präsentierten die Historiker Prof. Hans-Walter Schmuhl und Dr. Ulrike Winkler die Geschichte der Volmarsteiner Heimkinder als Buch.
Auf rund 300 Seiten setzen sich die Wissenschaftler mit dem Leben und Leiden der Heimkinder im Johanna-Helenen-Heim in den 1950er und 1960er Jahren auseinander. Auf der Basis von Zeitzeugeninterviews mit Betroffenen und ehemaligen Beschäftigten und bislang unausgewertetem Archivmaterial werden die Geschehnisse beschrieben und in den damaligen sozialen, wirtschaftlichen, rechtlichen, kulturellen und pädagogischen Kontext eingeordnet.
Schmuhl Hans-Walter, Winkler Ulrike:
Gewalt in der Körperbehindertenhilfe.
Das Johanna-Helenen-Heim in Volmarstein von 1947 - 1967.
Bielefeld 2010.
Erhältlich im Vorstandsbüro der Ev. Stiftung Volmarstein,
Telefon 0 23 35 - 639 - 101
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der
Freien Arbeitsgruppe JHH 2006.“

Die Frei Arbeitsgruppe JHH dankt dem Stiftungssprecher Jürgen Dittrich auch an dieser Stelle.

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