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Dierk Schaefers Blog: Niederlage fuer die Menschheit

Posted on June 2 2015

Dierk Schaefers Blog

#NiederlagefuerdieMenschheit „Wir sind dabei zu diskutieren, was überhaupt die richtigen Instrumente sind“

Posted in Uncategorized by dierkschaefer on 28. Mai 2015

Das stimmt doch hoffnungsvoll. „Was sind überhaupt die richtigen Instrumente, um den Kindern und Jugendlichen, die jetzt mit ihren Folgeerkrankungen da sind, wirklich helfen zu können. Und da ist eben die Frage, ist es ein Fonds, sind es vielleicht andere Nachteils-Ausgleiche, die vielleicht besser geeignet wären. Man hat eben auch Bedenken, wenn man versucht, noch mal die Erinnerung an die damalige Zeit wachzurütteln, dass es eventuell auch eine große psychische Belastung sein könnte.“ Wie rücksichtsvoll!

Sogar Peter Schruth, Ombudsmann der ehemaligen Heimkinder ohne Legitimation durch die ehemaligen Heimkinder[1] erkennt das Richtige: Aufseiten der Länderfinanzminister heiße es: „Wir haben jetzt schon insgesamt für dieses Thema eine fast Dreiviertelmilliarde an öffentlichen Kosten, einschließlich der Kosten, die die Kirchen tragen, und jetzt soll auch noch ein zweiter Fonds kommen. Und sagt man dann, immerhin von den Finanzen, das ist zu viel, das ist nicht nachvollziehbar, das wollen wir nicht. Also es gibt ein öffentliches restriktives Sparbemühen, zu sagen, wir haben für die Opfergruppen eigentlich schon längst genug getan.“[2]

Die Anfrage der GRÜNEN an den Bundestag[3] geht an die falsche Adresse. Es ist der Bundesrat mit den Finanzministern der Länder, die wie so oft an den Schwächsten sparen wollen.

[1] Es ist schon ärgerlich, wie sich Herr Schruth nun als Interessenwahrer für ehemalige Heimkinder aufspielt. Das hätte er am Runden Tisch tun sollen. Doch er hat dessen Ergebnisse mit abgesegnet. Der Typ ist zum … Lassen wir das. Er putzt es doch nicht weg.

[2] siehe auch: https://dierkschaefer.wordpress.com/2015/04/07/behinderte-heimkinder-warten-vergeblich-auf-entschadigung/

[3] http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/049/1804991.pdf

  1. Kommentare: Helmut Jacob said, on 30. Mai 2015 at 14:01

    Ich muss noch einige Schippen nachlegen. Das nächste Gipfeltreffen Anfang Juni dieses Jahres kostet 120 Mio. Euro. Mit den versteckten und verschwiegenen “Nebenkosten” werden die Gesamtkosten 150 Mio. Euro betragen. Ergebnis der Runde: Null. Wie so oft: Außer Spesen nichts gewesen.
    Der Schutz von 22 verwöhnten Fußballmillionären vor ihren Fans und der Schutz einzelner Fanparteien voreinander kostet pro Spiel über 100.000 Euro. Rechnen wir dies auf alle Bundesligaspiele pro Woche um, kommen wir monatlich auf sicher einen zweistelligen Millionenbetrag. Dazu kommen noch unzählige derartige Spiele. Ergebnis: Tore! Wenigstens das. Da fragt man sich: Welche Einsätze bezahlt der Steuerzahler lieber?
    Der Bundesrechnungshof ermittelt jedes Jahr Steuerverschwendungen im zweistelligen Millionenbereich. Nähere Zahlen müsste man recherchieren.
    Und da jammern Politiker, dass die Kosten der Zahlungen in Folge der Verbrechen an Kindern und Jugendlichen der Erziehungshilfe schon jetzt 750 Mio. Euro verschlungen haben. Kosten, die durch das Versagen der Politiker und der Kontrollmechanismen erst entstanden sind. Weil die Brutstätten der Verbrechen unter meist kirchlicher Trägerschaft unkontrolliert Menschenleben zerstören konnten. Von der physischen über die psychischen bis hin zur sexuellen Zerstörung sind abertausende Wracks hinterlassen worden. Mal mehr, mal weniger geschädigt. Aber alles Opfer, die – und das muss immer wieder betont werden – NICHT entschädigt werden.
    Diese 750 Mio. Euro kommen ja nicht direkt den Opfern zugute, sondern verbrennen zum Großteil in den Personalkosten. So profitiert sicher auch der vom Saulus zum Paulus Bekehrte – Man darf seinen Namen nicht zu oft nennen, sonst zerplatzt er vor Stolz – von den damals begangenen Verbrechen.
    Ich stelle mir seit langem die Frage, ob unseren Politikern der Begriff Moral nicht ebenso fremd ist wie zum Beispiel der eines Klosettdeckelkosmetikers. Wir sollten niemlas das Wort “Bananenrepublik” in den Mund nehmen, ohne unser Land mit einzubeziehen.

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