Overblog Follow this blog
Edit post Administration Create my blog

Dierk Schaefers Blog: Wie unfein! Erich spricht Klartext über die Diakonie: konzentriert und schlagkräftig

Posted on June 30 2016

Posted in Ethik, Firmenethik, Kirche, Moral, Uncategorized by dierkschaefer on 27. Juni 2016

Die Leser seien gewarnt. Konfrontiert mit dieser Gossensprache könnten ihre Gefühle verletzt werden – soweit sie es nicht durch die genannten Vorkommnisse sind.

Herr Kronschnabel kommentierte.[1] Hier sein Kommentar:

»Man stößt immer wieder auf Namen, die schon vor Jahren einen üblen Geschmack im Mund verursachten. Damals ging es um die „Entschädigung“ von Sexualopfern in den Amtsbezirken der „Herrschaften“, die hier wieder das große Maul machen, ihre Firmen als das darstellen, was nicht sind, was sie nie waren, was sie nie sein werden. Ich komme gleich zu den damit verbundenen einzelnen Personen.

Beginnen wir mal mit Annette Kurschus, Präses der Landeskirche Westfalen. Anderswo nennt man so eine Tante Bischöfin. Kurschus ist ledig und kinderlos. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass es einfach an ihr abperlte, was ich von ihr forderte: Eine angemessene Entschädi­gung für die Sexualopfer, die die geilen Böcke der damaligen Diakonie hinterließen. Die liebe Annette war sich für eine Antwort zu fein, es war also in ihrem Sinne, dass die sexuell geschän­deten Kinder von damals heute mit 5000,- Euronen abgefertigt wurden. Sie bekamen weniger, als die liebe Annette vom Steuerzahler monatlich in den Hintern geblasen bekommt! Ich stellte ihr daraufhin die Frage, ob sie mir Akten vorlegen könne, aus denen hervorgeht, dass sich die geilen Böcke der Diakonie von damals darüber beschwerten, dass die Heim­kinder ihres Bezirkes schlechter fickten als die der Diakonie-KZs in Niedersachsen!? Die nette Annette schwieg, saß es auf dem vom Steuerzahler gestopften Popöchen aus. SO präsentiert sich ein Präses – wenn er denn Kurschus heisst! Leitbild der Kirche – oder wie nennt man solche Gestalten mit klangvollem Titel?

Dietmar Arends, Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, war damals noch im Gebiet Cuxhaven unterwegs, konnte noch nicht für seine Landeskirche sprechen, als ich grub und anklagte, denn auch die von der Lippischen LK wollten das Sparschwein nicht schlach­ten, sie schlachteten lieber die Sexualopfer. Und heute sagt Arends: „Mit dem neuen Werk können wir den Satzungsauftrag, Gottes Liebe zur Welt in Jesus Christus allen Menschen zu bezeugen, nachhaltig erfüllen“. Na, Meister Arends, die Sexualopfer der Kinderschänder von damals haben von diesem Satzungsauftrag einen Dreck gesehen! Wie wäre es denn, da mal nachträglich für die Erfüllung zu sorgen? Ich weiss, Sprüche gibt’s kostenlos, der Appell an die Menschlichkeit ist sogar kostenlos UND umsonst. Kirche ändert sich nie…da ändern sich nur die Statisten.

Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der „neuen“ Diakonie RWL, wird so zitiert: „Wir können nicht erwarten, dass die Politik uns immer mehr Geld für Menschen mit Hilfebedarf gibt. Aber wir erwarten, dass unsere diakonischen Erfahrungen in Beratung und Seelsorge, Therapie und Betreuung ernst genommen werden und konstruktiv einfließen in gemeinsam verantwortete, möglichst zielgenaue Hilfen für Menschen, die unter Ausgrenzung und Benachteiligung leiden.“

Donnerwetter, große Worte, lieber Meister Heine-Göttelmann. Nur kommen die verdammt verlogen und scheinheilig rüber, denn ihr habt euere Altschulden immer noch nicht bezahlt! Die Opfer euerer Firma Diakonie sind immer noch nicht entschädigt! Die behinderten Opfer, die in eueren üblen Pflegeheimen früherer Jahre schikaniert und entwürdigt wurden, warten immer noch auf wirkliche Hilfe und Entschädigung! Ausgrenzung und Benachteiligung habt IHR in eueren Diakonieheimen GEWERBLICH betrieben, wurdet dafür sogar bezahlt!
Und diese euere Erfahrungen wollt ihr schon wieder einfließen lassen? Ihr habt doch erst die Lage geschaffen, die ihr jetzt beheben wollt, ihr habt doch selbst daran mitgewirkt, dass ihr heute euere Opfer von damals in Pflege habt!!! Denkt das mal in die Praxis um, liebe Leute: Ein gewerbliches Pflegeunternehmen beschäftigt ein paar Pfleger, die zahllose Patienten durch mangelnde Pflege so krank machen, dass sie Dauerpflegepatienten werden! Bombenidee zum Betreiben einer lukrativen Pflegefirma, oder?

GENAU DAS SYSTEM BETRIEB FRÜHER DIE FIRMA DIAKONIE! UND SIE VERDIENT IMMER NOCH AN DEN NOCH LEBENDEN BEHINDERTEN, DIE DEN DIAKONIEHEIMEN AUSGELIEFERT SIND!

Richtig, Kotztüten bezieht man am günstigsten von einer Lufthansa-Tochterfirma, die auf Service ausgelegt ist.«[2]

ekronschnabel commented on Diakonie – konzentriert und schlagkräftig

[1] https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/06/27/diakonie-konzentriert-und-schlagkraeftig/

[2] https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/06/27/diakonie-konzentriert-und-schlagkraeftig/#comment-7453

Ähnlich

Ist es legitim, die Obszönitäten von Kronschnabel mit Bonhoeffer in Verbindung zu bringen?In "Ethik"

Keine Entschädigung, aber Schadensbegrenzung - auf beiden Seiten.In "heimkinder"

Betr.: »Anerkennung Leid«In "Geschichte"

Tagged with: Behinderten-Einrichtungen, Diakonie, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Entschädigung, Erich Kronschnabel, Kinderheime, Kirche, Missbrauch

5 comments

« Diakonie – konzentriert und schlagkräftig

Ist es legitim, die Obszönitäten von Kronschnabel mit Bonhoeffer in Verbindung zu bringen? »

5 Antworten

Antworten: https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/06/27/wie-unfein-erich-spricht-klartext-ueber-die-diakonie-konzentriert-und-schlagkraeftig/

Comment on this post